Langsames Fortschreiten:
Behandlungsmöglichkeiten bei LSS
In der Regel schreitet die lumbale Spinalstenose (LSS) nur langsam fort und ihre Symptome werden nach und nach stärker.
Zunächst können konservative Maßnahmen wie Gymnastik und Medikamente den Verlauf aufhalten oder zumindest bremsen.
Im fortgeschrittenen Stadium sind allerdings chirurgische Eingriffe notwendig.
Eine Möglichkeit ist dabei die so genannte Laminektomie. Bei dieser Behandlungsmethode entfernt man einen oder mehrere
Wirbelbögen samt der Dornfortsätze, um den betroffenen Rückenmarksbereich zu entlasten. Dieser größere operative Eingriff erfordert eine Vollnarkose, einen Krankenhausaufenthalt von 5-7 Tagen sowie eine längere Rehabilitationszeit.
Zudem leiden manche Patienten anschließend an hartnäckigen Schmerzen. In gravierenderen Fällen wird sogar eine Versteifung der Wirbelsäule im betroffenen Bereich vorgenommen.
Eine schonendere Alternative zu dieser Maßnahme bietet seit einiger Zeit die so genannte interspinale Dekompression mit dem
X-STOP®-Implantat. Das Implantat wird als Abstandhalter zwischen die Dornfortsätze der betroffenen Wirbelkörper eingebracht.
Die Betroffenen können nach kurzer Rehabiltationszeit meist wieder ohne Schmerzen ihre normale Haltung einnehmen, die Gehstrecke ist in der Regel deutlich verlängert bzw. nicht mehr eingeschränkt.
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Entlastung: Mit dem X-STOP®-Implantat können die Betroffenen wieder ihre normale Haltung einnehmen. |